Bundesgestüt Piber

Bundesgestüt Piber

Das Bundesgestüt Piber ist ein Gestüt im Dorf Piber der Stadtgemeinde Köflach, im Westen des Bundeslandes Steiermark in Österreich. Im Bundesgestüt werden Lipizzaner vorwiegend für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet. Das Wissen um die Lipizzanerzucht wurde 2011 der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Geschichte

Beim Schloss Piber, das vormals ein Kloster des Stiftes St. Lambrecht war, wurde 1798 ein Gestüt zur Zucht von militärischen Pferden eingerichtet. Ab 1867 wird es dem K.k. Landwirtschaftsministerium unterstellt. Am Beginn des Ersten Weltkrieges wurde im Jahr 1915 die Zucht der Lipizzaner, die bis dahin im Gestüt Lipizza in der Krain (Lipica im heutigen Slowenien) beheimatet war, zuerst nach Laxenburg und 1920 hierher verlegt.[1]

Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Pferde nach Hostau, dem heutigen Hostouň, in Tschechien verlegt. Nach Kriegsende bestand die Gefahr, dass die Zuchtpferde in sowjetische Hände fallen, da Hostau zwischen der amerikanischen und sowjetischen Front lag. Deshalb überzeugte der damalige Gestütstierarzt den amerikanischen General George S. Patton, dass dieser durch eine Kampfhandlung die Sowjets zurückdrängen konnte und die Pferde zuerst nach Oberösterreich in Sicherheit bringen konnte und nicht als Kriegsbeute in sowjetische Hände fiel. Erst 1952 kehrten ein Teil der Pferde nach Piber, das damals in der britischen Besatzungszone lag, zurück.

Im Jahr 2001 wurde die Spanische Hofreitschule und das Bundesgestüt Piber ausgegliedert und die Spanische Hofreitschule-Bundesgestüt Piber GöR gegründet. Der Eigentümer ist weiterhin der Bund, die Gesellschaft dem Lebensministerium unterstellt.

Das Gestüt wird zusammen ......

Quelle: Wikipedia (weiterlesen)

Date

22. November 2017

Tags

Köflach
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