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Schloss Greissenegg

Das Schloss steht im südlichen Teil der Stadt Voitsberg am rechten Ufer der Kainach auf einem fast freistehenden, felsigen Hügel, einem Ausläufer des Kowaldrückens. Es hat die Adresse Greißenegger Straße 5 und steht im Norden der Katastralgemeinde Kowald.

Geschichte:

Wahrscheinlich wurde bereits im 12. Jahrhundert, und damit vermutlich auch vor der Errichtung der Burg Obervoitsberg, oder in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts an der Stelle des heutigen Schlosses vom Landesfürsten ein kleines Haus mit einem Wehrturm errichtet, welche zusammen mit der Burg Obervoitsberg die Siedlung Voitsberg schützte. Die Landesfürsten ließen die Burg von ihren Dienstmannen verwalten. Die ersten zwei Jahrhunderte der Burggeschichte sind nur spärlich dokumentiert. Es ist unklar ob es sich bei dem 1265 erwähnten „castrum inferiums Witsperch“ um Greißenegg handelt, oder ob damit eine später abgegangene Burg am Fuße des Burgberges von Obervoitsberg bezeichnet wurde.[4] Die erste sicher dem Schloss Greißenegg zuordenbare urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1336 als „nyder haws Veytsperch“. Weitere Erwähnungen stammen aus den Jahren 1443 als „veste Voitsperch enhalb der Kainach“, 1489 Gschlos auf dem Greysenegk[4] und gesloss Greisseneckh under Voytsperg sowie 1494 als „Schloss Voitsberg“.

1254 bekam Gertrud von Babenberg die Burg als Leibgedinge, ehe sie zwischen 1263 und 1265 wieder an den Landesfürsten ging. Der Landesfürst ließ die Burg von einem Pfleger, einem landesfürstlichen Dienstmann, betreuen. Ab etwa 1275 saßen die Hanauer, welche angeblich aus Deutschland eingewandert waren und denen auch die Burg Hauenstein gehörte, auf Greißenegg. Die Burg war für die Hanauer nur von geringer Bedeutung, weshalb sie diese ihren ritterlichen Knechten verwalten ließ, deren Namen aber nicht überliefert sind. Im Jahr 1420 brachte Grüna, die Tochter des letzten Haunauers die Burg in die Ehe mit Ernst Hans Laun mit, welcher größere Ausbauten an der als unteren Feste Voitsberg bezeichneten Anlage durchführte. So wurden unter anderem eine Wehrmauer und ein Graben angelegt und beim Eingang der Burg eine Marienkapelle errichtet.[4] Hans Launs Nichte Margaretha heiratete nach seinem Tod im Jahr 1458[1] oder 1459[3] Andreas Greißenegger, wodurch neben anderen Besitzungen auch die Burg in den Besitz des Greißeneggers überging. Greißenegger wollte hier eine eigene Herrschaft einrichten und begann mit dem weiteren Ausbau der Burg. Er erhielt 1463 von Kaiser Friedrich III. einen Burgfrieden verliehen. Nach der Hinrichtung von Greißenegger wegen seiner Beteiligung an der Baumkircherfehde gegen den Kaiser am 23. April 1471 wurde das Schloss Unter-Voitsberg vom Kaiser eingezogen und von ihm 1472 an Hans Ramung verliehen. Auf Ramung folgten 1478 Andreas von Teufenbach und 1479 Konrad von Holleneck. Im Zuge des Ungarnkrieges zwischen 1480 und 1490 wurde die wurde die Burg 1486 von Truppen des ungarischen Königs Matthias Corvinus besetzt und bis 1490 gehalten. 1489 wurde die Burg erstmals als „Gschlos auf dem Greysenegk“ und als „gschloss Greisseneckh vnder Voitsberg“ genannt.

Nach dem Abzug der ungarischen Truppen im Jahr 1490 gingen die Burgen Unter- und Obervoitsberg an ….

Weiterlesen & Quelle: Wikipedia

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